Sprache

Buchung






Weitere Artikel

in der Rubrik Veranstaltungen

unsere Facebook Seite

HolidayCheck

5.1 von 6 Punkten
bei 99 Bewertungen
91% Weiterempfehlung
zu HolidayCheck

Kontakt

Brauerei-Gasthof Hotel Post ***Superior
Familie Karl Meyer
Hauptstrasse 25 
87484 Nesselwang
Tel. 08361 309 10
Fax 08361 309 73
Biergarten im Innenhof
Biergarten im Innenhof
Veranstaltungskalender 2010 / 2011
Brauerei-Gasthof Hotel Post ***Superior › Freizeit › Veranstaltungen

Post-Veranstaltungen

Wir bieten Ihnen das ganze Jahr über tolle, abwechlungsreiche Veranstaltungen in unserem Haus an: Brauerei-Führung, gemütlicher Zither-Abend, Bockbier-Abend oder Spezialitätenwochen.

19.06.2017 bis 02.07.2017 23:59 Uhr
Original Allgäuer Kässpatzle

ursprüngliche Rezepturen
Freitag, 30.06.2017
Jun
30
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Freitag, 30.06.2017 20:00 Uhr
Mitten in Nesselwang - Mitten im Allgäu

mit den "Alpspitzler" Nesselwang
01.07.2017 bis 30.09.2017 23:59 Uhr
Jul
01
Samstag, 01.07.2017
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Dienstag, 04.07.2017 18:00 Uhr
Jul
04
Donnerstag, 06.07.2017 12:00 Uhr
Jul
06
Gute Laune bei den Damen und Herren

mit viel guter Stimmung
Freitag, 07.07.2017
Jul
07
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 08.07.2017
Jul
08
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Sonntag, 09.07.2017 11:00 Uhr
Jul
09
Die Gäste bei Weizen und Live Musik

mit den "Alpspitzler" Nesselwang
Dienstag, 11.07.2017
Jul
11
Freitag, 14.07.2017
Jul
14
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 15.07.2017
Jul
15
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
17.07.2017 bis 30.07.2017 23:59 Uhr
Jul
17
Hotel Post Shop MG 0513 40

aus der Region
Dienstag, 18.07.2017
Jul
18
Freitag, 21.07.2017
Jul
21
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 22.07.2017
Jul
22
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Dienstag, 25.07.2017
Jul
25
Freitag, 28.07.2017
Jul
28
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 29.07.2017
Jul
29
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Dienstag, 01.08.2017 18:00 Uhr
Aug
01
Donnerstag, 03.08.2017
Aug
03
Unsere Zuschauer

Prämierung mit tollen Preisen
Freitag, 04.08.2017
Aug
04
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 05.08.2017
Aug
05
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
07.08.2017 bis 20.08.2017 23:59 Uhr
Aug
07
Alt Nesselwanger Schweine-Schnitzel mit Bratkartoffeln

mit unseren "Braukatzen"
Dienstag, 08.08.2017 18:00 Uhr
Aug
08
Donnerstag, 10.08.2017
Aug
10
Unsere Zuschauer

Prämierung mit tollen Preisen
Freitag, 11.08.2017
Aug
11
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 12.08.2017
Aug
12
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Dienstag, 15.08.2017
Aug
15
Reiter und Pferde

im Ortsteil Gschwend
Dienstag, 15.08.2017 18:00 Uhr
Donnerstag, 17.08.2017
Aug
17
Unsere Zuschauer

Prämierung mit tollen Preisen
Donnerstag, 17.08.2017 20:00 Uhr
Der Klang erfüllt die ganze Stube

mit viel guter Stimmung
Freitag, 18.08.2017
Aug
18
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 19.08.2017
Aug
19
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Dienstag, 22.08.2017 18:00 Uhr
Aug
22
Donnerstag, 24.08.2017
Aug
24
Unsere Zuschauer

Prämierung mit tollen Preisen
Freitag, 25.08.2017
Aug
25
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 26.08.2017
Aug
26
Brauerei

inklusive ProBier-Bier Freitag um 19 Uhr Samstag um 11 Uhr ab 10 Personen, Termine nach Vereinbarung möglich
Samstag, 26.08.2017 18:00 Uhr
1 hoch 2 - die Starkapelle aus Kempten

mit der Band 1 hoch 2 aus Kempten
Dienstag, 29.08.2017 18:00 Uhr
Aug
29
Donnerstag, 31.08.2017
Aug
31
Unsere Zuschauer

Prämierung mit tollen Preisen
04.09.2017 bis 13.09.2017 23:59 Uhr
Sep
04
Bierspezialitäten aus dem Allgäu

Nesselwanger Bier-Spezialitäten
14.09.2017 bis 17.09.2017 23:59 Uhr
Sep
14
Viehscheid

mit traditionellem Viehscheid
Sonntag, 24.09.2017
Sep
24
01.10.2017 bis 15.10.2017 23:59 Uhr
Okt
01
Saftiges Biergulasch

aus vielen Bayerischen Regionen
Dienstag, 03.10.2017
Okt
03
Donnerstag, 12.10.2017
Okt
12
Bierspezialitäten aus dem Allgäu

5-Gänge-Menü mit Bayerischem Gänsebraten und 7 korrespondierenden Bier-Spezialitäten
06.11.2017 bis 19.11.2017 23:59 Uhr
Nov
06
Saftiges Biergulasch

dazu unser Nesselwanger Bock

Ale

Helles englisches obergäriges Bier, stark gehopft und ziemlich bitter. Es enthält wenig Kohlensäure und wird nicht allzu kühl eingeschenkt.

Alkohol

In der Regel versteht man darunter Aethylalkohol (Ethanol). Die Hefe spaltet bei der Gärung Zuckerarten in Alkohol, Kohlenstoffdioxid und Wärme.

Alkoholgehalt

Der Alkoholgehalt eines Bieres ergibt sich aus seinem Stammwürzelgehalt. Während der Gärung verwandelt die Hefe einen Grossteil der Stammwürze zu Alkohol. Normale Vollbiere weisen einen Alkoholgehalt von 4,5 bis 5,0 Vol.-Prozent auf. Bockbiere bringen es auf über 7,0 Vol.-Prozent.

Alt

Ein obergäriges Vollbier aus Gerstenmalz mit dunkler Farbe und betontem Hopfencharakter. Durch die Vergärung mit speziellen obergärigen Hefestämmen, zeichnen sich die Altbiere durch einen eher volleren und kräftigeren, hopfenbetonten Geschmack aus. Der Alkoholgehalt liegt im Rahmen der Vollbiere. Der Name "Alt" kommt von der alten, obergärigen Brauweise.

Anstellen

Zugabe von Hefe zur Bierwürzel, Beginn der Gärung.

Aperitif

Bier mit einem Schuss trockenem Sekt, eignet sich hervorragend zum Appetit anregen.

Aromahopfen

Hopfen, der dem Bier weniger Bittere, dafür mehr Aroma verleiht.

Augustinus

Prediger der abendländischen Kirche (354-430); wurde von den bierbrauenden Mönchen zu ihrem obersten Patron und Bescützer erkoren.

Ausstoß

Nennt man die hergestellte Menge an Bier. Man spricht auch von einem jährlichen Bierausstoß.

Berliner Weiße

Ein obergäriges, helles, schwach gehopftes Schank-Bier mit hohem Kohlensäurengehalt. Es wird aus einem Gemisch von Gersten- und Weizenmalz bereitet. Man trinkt es gerne mit einem Schuss Himbeersaft oder Waldmeister aus großen Glaspokalen.

Bierarten

Untergärige und obergärige Biere.

Bierdeckel

werden von allen Brauereien als Untersetzer für Biergläser herausgegeben. In der Bundesrepublik werden jährlich etwa 2 Milliarden Bierdeckel verbraucht und zum Teil auch gesammelt.

Biergattungen

Man unterscheidet in Abhängikeit von der Stammwürze vier Biergattungen: Einfachbier (2,5-5,5%), Schankbier (7-8%), Vollbier (11-14%) und Starkbier (über 16%).

Bierinhaltsstoffe

Fertiges Bier besteht in erster Linie aus Wasser (880 bis 960g/kg). Neben dem Alkohol enthält es Kohlenhydrate, Aminosäuren, Mineralstoffe (1100 bis 2100 mg/kg), Vitamine, organische Säuren, Ballaststoffe, phenolische Verbindungen und Hopfenbitterstoffe in grösseren Mengen.

Bierkäse

heißt eine in Bier eingelegte Käsesorte.

Bierruhe

Dieses Wort drückt versöhnliche Gelassenheit und Zufriedenheit aus, bewahrt den passionierten Biertrinker vor überhitzter Reaktion.

Biersorten

In Deutschland sind rund 40 Biersorten auf dem Markt, wie z.B.: Hell, Pils, Export, Märzen, Kölsch, Alt, Weizen, Leicht, Bock, usw.

Biersuppe

Eine sehr beliebte Spezialität mit reichlich Zwiebeln.

Biertypen

In Deutschland: Pilsener, Dortmunder und Münchner Typ; ist abhängig von Wasser und Malz.

Bierwurst

Ist in allen Gegenden bekannt.

Bittere

Die Bittere des Bieres wird in erster Linie durch die Hopfensorte (Aroma- oder Bitterstoff-Hopfen) sowie durch die Menge und den Zeitpunkt der Dosage beim Würzekochen festgelegt. Gemessen wir die Bittere in Bittereinheiten. Normale Vollbiere bringen es auf 20 bis 22 Bittereinheiten, Pilsbiere auf 28 bis 36 Bittereinheiten.

Blume

Wird auch als Schaumkrone bezeichnet. Andere Namen sind Borte, Hut oder Kappe. Sie sollte fein und sahnig sein. Je frischer das Bier, desto schöner die Blume.

Bockbiere

Sind vor allem untergärige Starkbiere. Die Hauptsaisonen sind Frühjahr und die Weihnachtszeit. Sie haben einen Stammwürzegehalt von über 16%. Der Alkoholgehalt liegt bei über 6 Vol.-Prozent.

Braugersten

Braugerste oder zweizeillige Sommergerste, sie eignet sich auf Grund ihres niedrigen Eiweißgehaltes am besten zum Brauen. Für das Brauen wird die Gerste in der Mälzerei vermälzt um sie zum Bierbrauen verwenden zu können.

Brauwasser

Der Brauer stellt an das Brauwasser höhere Anforderungen als die Trinkwasserverordnung (TwVO): Die Nitratwerte müssen niedriger sein, die Wasserhärte darf in Abhängigkeit vom Biertyp gewisse Werte nicht überschreiten.

Calcium

Es ist mit ca. 1,5% unseres Körpergeichtes, ein wesentlicher Bestandteil unseres Organismus. Das meiste ist in den Knochen und Zähnen gebunden, das freie Calcium ist für die Blutgerinnung und die Funktion der Nerven und Muskeln zuständig. Im Bier sind pro Liter 35mg enthalten.

Doppelbock

Ein besonders starkes Bier, das mit einer Stammwürze von mindestens 18% eingebraut wurde.

Dortmunder

Helles, untergäriges Exportbier aus Dortmund. Früher beliebte Biersorte, stärker eingebraut, weniger gehopft als das normale Pilsener.

Dunkle Biere

Eingebraut unter Verwendung von Malzen mit dunkler Farbe bzw. von Röstmalzextrakten. Zeichnen sich durch einen kernigeren, malzbetonteren, aber nicht brenzligen Geschmack aus.

Dünnbier

Vor allem in Kriegs- und Notzeiten hergestelltes Bier mit geringem Stammwürze- und Alkoholgehalt. Heute würde man es als Einfachbier bezeichnen.

Eisbock

Bei Eisbock handelt es sich um ein Bockbier, dem durch Gefrieren Wasser entzogen wird. Dieses Verfahren wurde unter anderem in den Vereinigten Staaten als Ice-Rifing populär.

Enzyme

Hochmolekulare Eiweisstoffe, die als Biokatalysatoren bestimmte chemische Reaktionen erst ermöglichen bzw. diese stark beschleunigen.

Ester

Bei der Gärung entstehende, oft fruchtige bzw. würzige flüchtige Geschmackskomponenten.

Exportbier

Untergäriges Vollbier, mit über 12,5% Stammwürzegehalt. ist in der Regel weniger gehopft folglich etwas milder und süsslischer im Trunk

Fassbier

Rund 25% des Bierausstoßes wird in Fässern abgefüllt. Heute werden die Fässer aus Edelstahl gefertigt und haben bis auf wenige Ausnahmen die Holzfässer vollkommen ersetzt.

Filtration

Entfernung der restlichen Hefezellen sowie von Eiweiss und Trubbestandteilen zur Sicherstellung der gewünschten Glanzfeinheit sowíe der Haltbarkeit. In den meisten Fällen werden hierzu Kieselgurfilter eingestzt, neuerdings auch Membranfilter.

Gambrinus

Sagenhafter Bierkönig und oberster Ritter vom Bier. Die Fama verherrlicht Gambrinus als König von Flandern und Brabant(1536), in einer anderen Version leitet sich sein Name von Jan Primus her, einem im Jahr 1251 geborenen burgundischen Fürsten.

Gärung

Bei der Gärng wandelt die Hefe im Stoffwechselprozess den Malzzucker der Würze in Alkohol, Kohlensäure und Wärme um. Seit den Entdeckungen von Louis Pasteur, publieziert 1876, kennt man die Hefe als Gärungsorganismus.

Gold-Biere

Sehr milde und weiche Biere mit sehr niedrigen Bitterstoffgehalten.

Gushing

Plötzliches Entweichen der Kohlensäure aus dem Bier beim Öffnen der Flasche plus starkes Überschäumen.

Haltbarkeit

Die Haltbarkeit des Bieres hängt ab von den eingesetzten Rohstoffen, der Technologie bei der Herstellung sowie der Technik bei der Abfüllung und den Bedingungen bei der Lagerung nach der Abfüllung (Wärme und Licht), aber auch von den hygenischen Verhältnissen in der Brauerei.

Hefe

Grundsätzlich unterscheidet man untergärige (Saccharomyces carlsbergensis) und obergärige Hefe (Saccharomyces cerevisiae). Die untergärige Hefe setzt sich am Ende der Gärung, die bei Temperaturen von bis zu 8° C abläuft, am Boden ab, die obergärige bildet verstärkt Sprossverbände und steigt während der Gärung an die Oberfläche des Jungbieres. Die Vergärung erfolgt hier bei Temperaturen von bis zu 20° C und darüber hinaus. Die einzelnen Hefestämme unterscheiden sich vor allem in der Bildung der über 300 flüchtigen und nichtflüchtigen Gärungsnebenprodukten (höhere Alkohole, Ester, Aldehyde, Ketone, Säuren)

Hefeweizen

Massig gehopftes obergäriges Bier mit viel Kohlensäure. Typisch ist sein erfrischend spritziger und leicht hefiger Geschmack.

Hopfen

Fachleute sagen,er sei die Seele des Bieres. Er verleiht dem Bier sein würzig-herbes Aroma. Rechtsdrehende Kletterpflanze aus der Familie der hanfartigen Gewächse. Für die Bierbereitung werden nur die weiblichen Hopfenpflanzen verwendet. Man unterscheidet in Aroma- und Bitterhopfen. Rund 150 Einzelsubstanzen bringt der Hopfen ins Bier ein (ätherische Hopfenöle, Hopfenbitterstoffe, Hopfenaromasubstanzen). Der wichtigste Inhaltsstoff des Hopfens ist das gelbe Lupulin. Eingesetzt wird der Hopfen als Doldenhopfen, als Pellets oder als Extrakt (Kohlenstoffdioxid-oder Alkoholextrakt). Hauptanbaugebiete sind in Süddeutschland Bayern und BadenWürttemberg.

Inhaltsstoffe

Im Bier enthalten sind Kohlenhydrate, Eiweiß, Kohlensäure, Alkohol, verschiedene Mineralstoffe sowie Vitamine und Wasser. Insgesamt wurden ca. 2000 verschiedene Substanzen im Bier nachgewiesen.

Jungbier

Als Jungbier bezeichnet der Bauer das Zwischenprodukt nach der Hauptgärung, das dann bei tieferen Temperaturen um den Gefrierpunkt mehrere Wochen im Lagerkeller reift und sich mit Kohlensäure anreichert. Unerwünschte Aromasubstanzen werden ebenfalls ausgetrieben. Die Lagerung umfasst zirka vier bis sechs Wochen bei Exportbieren.

Kalorien

Normales Pils enthält in der Regel nur 430 kcal/kg. Davon entfallen 280 kcal/kg auf den Alkohol.

Kellerbier

Bierspezialität aus dem fränkischen Raum. Dabei handelt es sich um ungespundete (ohne Kohlenstoffdioxidanreicherung bei der Lagerung), helle oder dunklere Märzenbiere, mal mit mal ohne Rauchcharakter.

Kieselgur

Pulverförmiges Filterhilfsmittel, das aus den Fossilien einzelliger Kieselalgen (Diatomeen) gewonnen wird.

Klosterbier

Dem aus Hafer gebrautem Alltagsgetränk (Cervisa) versuchte man durch Zusatz von Honig, Gewürzen und Bitterstoffen einen besseren Geschmack zu geben. Es war das Tagesgetränk der frommen Mönche.

Kölsch

Ist ein helles, obergäriges Vollbier mit besonderer Betonung des Hopfencharakters. Kölsch ist eine reine Herkunftsangabe, die Herstellung ist auf den Kölner Raum beschränkt.

Kühlung

Sie spielt im Brauprozess eine wichtige Rolle. Zunächst muss die heisse Würze auf Anstelltemperatur gebracht werden(Start der Gärung durch Zugabe von Hefe). Dann benötigt man die Kühlung während der Gärung und der Lagerung sowie bei der Filtration. Vor der Erfindung der künstlichen Kühlung durch Carl von Linde im Jahre 1873 war man auf natürliches Eis angewiesen, das man aus Eisweihern oder mittels Eisgalgen gewann. Im Sommer war bier brauen nicht möglich.

Lager

Aus dem Englischen übernommener begriff für helle untergärige Vollbiere ohne ausgeprägte Bittere.

Lagerkeller

Abteilukng, in der in Tanks das Bier zur Nachgärung bzw. zur Reifung bei sehr niedrigen Temperaturen (um 0 C) über mehrere Wochen gelagert wird.

Läutern

Nach dem Maischen werden das Wasser, in dem sich die aus dem Malz herausgelösten Extrakte befinden, und die festen Malzreste (Treber) im Läuterbottich voneinander getrennt.

Maischen

Beim Mischen wird das geschrotete Malz mit Wasser im Maischebottich vermischt, die festen löslichen und lösbaren Bestandteile des Schrotes in flüssige Form übergeführt. Dabei kommt es zum Abbau der Stärke, der Eiweissubstanzen sowie der Gummistoffe des Malzes in Abhängigkeit des Mischungsverhältnisses und der Temperaturführung.

Malz

Der Körper des Bieres wird hergestellt aus Gerste, Weizen, Roggen, Dinkel, Emmer (Flach-Weizen) Für die untergärigen Biere darf in Deutschland laut Reinheitsgebot nur Gerstenmalz verwendet werden. Beim Mälzen wird der Prozess der Keimung des Kornes im Boden bis zu einem bestimmten Grad nachvollzogen. Es erfolgt der Abbau von Stärke, Gerüst- Stützsubstanzen im Korninneren sowie Eiweissubstanzen, die dann beim Maischen gelöst und weiter abgebaut werden, damit sie von der Hefe entsprechend aufgenommen und umgesetzt werden können.

Mälzen

Die Malzzuberitung dient dazu, die bei der Keimung entstehenden natürlichen Enzyme zu aktivieren.

Märzenbier

Ein Exportbier, das früher, als es noch keine künstliche Kühlung gab, kurz vor Ende der Brauperiode im März eingebraut wurde, um eine bessere Lagerfähigkeit und Haltbarkeit zu erzielen. Das untergärige Vollbier besitzt mindestens 13% Stammwürze und ist vollmundig mit betontem Malzaroma. Hauptsaison ist der März.

Medizinische Wirkung

Bier ist ein natürliches Produkt, erzeugt aus natürlichen Rohstoffen. Die gesunden und ernährungsphysiologisch wertvollen Inhaltsstoffe der Rohstoffe finden sich im Bier wieder. Die positiven Bier-Eindrücke - durststillend, anregend, Gemütlichkeit verbreitend, appetitanregend und nicht zuletzt wohlschmeckend - lassen sich durch die objektivierbaren physiologischen Wirkungen der Inhaltsstoffe des Bieres erklären. Durstlöschung: Wasser und Mineralstoffe Erfrischung: Kohlendioxid und organische Säuren Entspannung und Anregung: Bitterstoffe und Alkohol Geschmack und Geruch: Aromastoffe und Bitterstoffe Nährwert: Vitamine, Aminosäuren und Kohlenhydrate Diät: Natrium- und Kohlenhydrat-Armut (Diät-Bier) Bier massvoll genossen wirkt sowohl entspannend als auch anregend. Medizinische, biochemische und physiologische Erkentnisse zeigen, dass verantwortungsvoller Biergenuss vor allem aufgrund folgender Biereigenschaften bekömlich ist grosse Wassermenge niedriger Alkoholgehalt hoher ExtraktgehaltsStarke Pufferung, d.h. grosser Widerstand, den Bier einer Änderung der Wasserstoffionenkonzentration der Körpersäfte (Blut, Lymphe) und Gewebe entgegensetzt.

Molle

Nennen die Berliner das Becherglas, aus dem sie ihr Bier trinken.

Nachgärung

Jungbier gärt unter Druck in großen Lagertanks nach und reift. Bei diesem Prozess reichert es sich gleichtzeitig mit Kohlensäure an. Geschmackliche Abrundung des Bieres nach der Hauptgärung.

Obergärige Bier

Zu den obergärigen Bieren, gebraut mit obergärigen Hefen (Saccharomyces cerevisiae) zählen die Weizenbiere, die Alt- und die Kölschbiere. In Deutschland müssen alle Biere, die nicht ausschliesslich mit Gerstenmalz eingebraut werden, mit obergärigen Hefen vergoren werden. Es wird bei erhöhten Temperaturen von 20°C vergoren.

Pils

Helles, untergäriges Vollbier, stärker gehopft, mit betonter Bittere und gegebenfalls mit angenehmer Hopfenblume.

Porter

Nahrhaftes, dunkles, obergäriges, stark gehopftes und stärker eingebrautes Bier. Der Name leitet sich aus dem Englischen ab: porters= Lastenträger, die dieses Bier bevorzugten.

Pub

Ist ein englisches Bierlokal - Abkürzung von Public House = Wirtshaus.

Qualität

Die hohe Qualität der bayerischen Biere, liegt an der Verwendung reiner Naturprodukte: Gerste, Hopfen und Wasser, wie es das Reinheitsgebot von 1516 vorgibt.

Rauchbier

Ist eine Bamberger Spezialität. Es ist ein untergäriges Bier, dessen Grünmalz auf der Darre über Buchenholzfeuer getrocknet wird. So nimmt das Malz den rauchigen Geschmack an, der das einzigartige Aroma verleiht.

Reinheitsgebot

Das am 23. April 1516 erlassene Gebot von den Herzögen Wilhelm IV und Ludwig X ist das älteste noch in Kraft stehende Lebensmittelgesetz der Welt. Es besagt, dass zur Bierbereitung nur Gerste, Wasser und Hopfen verwendet werden dürfen. Später wurde noch die Hefe als vierter Rohstoff hinzugenommen. Von deren Bedeutung hatte man 1516 noch nichts gewusst.

Schankbier

Bier mit einem Stammwürzegahlt von mindestens 7,0 Prozent und weniger als 11,0 Prozent.

Schaum

Die Bildung des Schaums erfolgt beim Einschenken des Bieres durch die sich in grosser Zahl entwickelnden Kohlenstoffdioxid-Bläschen, aber auch durch die mitgerissene Luft. Diese Bläschen reichern sich beim Aufsteigen in der Flüssigkeit an ihren Grenzflächen mit oberflächenaktiven Substanzen (hochmolekulare Eiweissabbauprodukte, Hopfenbitterstoffe, Melanoidine, Polyphenole) des Bieres an und bilden so den Schaum.

Schwarzbier

Sehr dunkles Bier mit einem ausgeprägten Röstmalzcharakter, manchmal auch unter Verwendung von Zuckerkulör eingebraut.

Sieben-Minuten-Pils

Überholte Ansicht über das perfekt eingeschenkte Pils. In der Regel schenkt man zügig bis gut über die Hälfte des Glases mit Bier ein und setzt nach der Reduzierung des Schaumvolumens dem Glas die Schaumkrone auf. Das dauert normalerweise drei Minuten.

Stammwürzegehalt

Der Gehalt der unvergorenen Ausschlag- bzw. Anstellwürze, aus der das Bier hergestellt ist, an löslichen Stoffen (Malzzucker, Eiweiss, Vitamine, Aromastoffe) in Gewichtshundertteilen. Er wird laut vorläufigem Biergesetz aus dem Restextraktgehalt und dem Alkoholgehalt des Bieres errechnet. Ist gleich dem Extrakt der Bierwürze. Er wird in Prozenten gemessen und ist nicht mit dem Alkoholgehalt zu verwechseln.

Starkbier

Biere mit einem Stammwürzegehalt von über 16 Prozent werden als Starkbiere bezeichnet.

Stout

Heute üblicher Name für das frühere Porter Bier. Es wurde damals hauptsächlich von den Lastenträgern (Porters) getrunken. Obergäriger, röstmalzorientierter Dunkelbiertyp aus Grossbritannien.

Sudhaus

Gebäude in dem die Anlagen und Maschinen aufgestellt sind, die zur Herstellung der Bierwürze benötigt werden. Wird auch als Herz der Brauerei bezeichnet. Hier wird gamaischt (Maischbottich), geläutert (Läuterbottich oder Maischefilter) und gekocht (Sudpfanne).

Trappistenbier

Belegische Spezialität. Darf nur in Trapistenköstern gebraut werden. Reift wie Champagner in Flaschen und ist bis zu fünf Jahren haltbar.

Treber

Feste Malzrückstände (besonders die Schalen der Getreidekörner), die nach dem Abläutern der Würze im Läuterbottich verbleiben. Sie werden als nahrhaftes Viehfutter oder zum Brot backen verwendet.

Tulpe

Typische Form eines Glases für Biere vom Pilsener Typ. Der Schaum hält sich in solchen Gläsern besonders gut.

Untergäriges Bier

Statt obergäriger Hefe wird bei niedrigen Temperaturen untergärige Hefe zugesetzt. Die Gärung dauert bei 4-9°C circa acht Tage. Pils, Export, Märzen usw.

Vollbier

Ein Bier mit einer Stammwürze von 11 bis 16% Rund 95% aller in Deutschland gebrauten Biere gehören zu dieser Gattung.

Wasser

Zur Herstellung von 1 hl Bierwürze werden 3 hl Wasser benötigt. Ist das Wasser zu hart, darf es nach den Vorschriften der Trinkwasserverordnung enthärtet werden. Dabei geht es in erster Linie um den Entzug des natürlich enthaltenen Gipses und Kalkes.

Weizenbier bzw. Weissbier

Obergärige Biersorte, deren Malzanteil zu über 50 Prozent aus Weizenmalz bestehen muss.Meist in der Flasche gereift, zeichnen sich diese Biere aus durch ein fruchtiges Aroma (Banane, Pfirsich), oft auch mit zarter Nelkennote.

Würze

Im Brauwasser lösen sich beim Maischen die für das Brauen notwendigen Bestandteile des Malzes - aus Wasser wird so die Würze.

Xanthohumol

Ein im Hopfen enthaltener Wirkstoff kann auf Grund seiner antioxidativen Eigenschaften freie Radikale unschädlich machen und trägt so zur Gesunderhaltung der Körperzellen bei.

Zapfen

Das legendäre 7-Minuten Pils ist überholt. Ein zügig gezapftes Pils hat mehr Kohlensäue und schmeckt somit besser und frischer - und das in nur zwei bis drei Minuten.

Zwickel

Kleiner Auslaufhahn an Gär- und Lagertanks zur Entnahme von Proben.

Zwickelbier

In der Regel untergäriges Bier, das ohne Filtration direkt vom Lagertank auf die Flasche und Fass gezogen wird, kräftiger, aromatischer als das filtrierte Pendant.