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Schlafzimmer vom Märchenkönig - Schloss Neuschwanstein
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Schloss Neuschwanstein im Sommer
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Das Schloss eines Märchenkönigs

Das märchenhafte Schloss Neuschwanstein, dass hoch über Füssen thront, sollten Sie auf jeden Fall auf Ihrer Ausflugsliste zu finden sein. Doch was steckt hinter dem Märchenkönig und seinen berühmten Bauten?

Der Märchenkönig

Um den sogenannten Märchenkönig ragen sich einige Sagen und Mythen, denn sein Leben war zu dieser Zeit alles andere als "Normal". Den größten Teil ihrer Kindheit verbrachten Ludwig und sein Brunder auf Schloss Hohenschwangau. Die Erziehung war geprägt von Pflicht und Ordnung. König Ludwig II., Sohn von Maximilian II. und Marie von Preußen, bestieg mit jungen 18 Jahren den bayerischen Thron, nachdem sein Vater 1864 nach kurzer Krankheit starb. Der junge König war völlig überfordert mit der großen Aufgabe der Herrschaft und erlebte schon 2 Jahre nach der Krönung seine größte Niederlage (siehe unten). Von seinen Ministern gehasst und vom Volk geliebt, flüchtete sich Ludwig II. immer mehr in die phantastische Traumwelt seiner Schlösser. Seit etwa 1875 lebte er nachts und schlief am Tage.

Nachdem König Ludwig II. im Jahre 1886 für geisteskrank erklärt und abgesetzt wurde, war Schloss Neuschwanstein sein letzter Aufenthaltsort, ehe man ihn nach Schloss Berg am Starnberger See brachte. In der Nacht vom 12.06.1886 auf den 13.06.1886 starben er sowie der Psychiater Dr. Bernhard von Gudden, der das Unmündigkeitsattest unterzeichnete, auf mysteriöse Weise im Starnberger See. Sein Traumschloss sah der Märchenkönig nie fertiggestellt.

Wussten Sie schon?: König Ludwig II. trägt den Titel "Märchenkönig", da seine Schlösser aussehen, wie aus einem Märchen entsprungen.

Die Entstehung:

Nachdem Bayern im Bündnis mit Österreich 1866 einen Krieg gegen die Preußen verlor, wurde Ludwig II. ein "Schutz- und Trutzbündis" aufgezwungen. Damit war er kein souveräner Herrscher mehr, dass das größte Unglück in seinem Leben darstellte. Um dennoch sich wie ein König zu fühlen, erschuf er sein eigenes Reich: seine Schlösser.

Auf dem Schloss Hochschwangau verbrachte Ludwig II. seine Kindheit. Das Anwesen war mit mittelalterlichen Legenden und Dichtungen bemalt, unter anderem mit der vom Schwanenritter Lohengrin. Der junge Ludwig identifizierte sich mit diesem Ritter und schon sein Vater Maximilan II. machte sich das Wappentier der Grafen von Schwangau, zu dessen Nachfolgern er sich zählte, zu eigen: den Schwan.